openSuse Leap 16.0 ist das aktuelle UNIX Betriebssystem, welches auf meiner Workstation komplett ohne Windows oder Apple oder Google am wurschteln ist.
Klickbar [ Stand: 11.06.2026 ]
Spontanes openSuse Leap Upgrade von 15.6 auf 16.0
Nachdem unter neuBau beschriebenen Upgradeprozess, der unerwartet schnell verlief, als ich im August 2025 – also vor einem knappen Jahr, nach langem Zuwarten, der Produktivität wegen und weil ich den ganzen Aufwand fürchtete und gut planen wollt, mein System von 15.4 auf 15.6 upgegradet hatte, ließ ich mich kurzer Hand jetzt dazu hinreißen, diesen Prozess zu wiederholen.
Eine kurzer Check, dass es openSuse Leap 16.0 tatsächlich inzwischen auch gibt und dass ein Prozess beschrieben wurde, von Menschen, die ihn durchlaufen hatten, reichte mir, das einfach wieder zu starten.
Da wäre eine englische Version zum Migrations-Tool, um das Wechseln zwischen den Systemen und Varianten zu openSuse zu wuppen – du kannst auch diese leider werbevolle Anleitung nutzen, ich finde diese ohne Werbung, die ich selber dazu gefunden hatte nicht mehr, war aber vom Inhalt her ohne Werbung mit dieser genannten identisch!
Fehler beim openSuse Leap Upgrade
Der krasseste Fehler meinerseits war, dass ich nicht nach dem noch verfügbaren Plattenplatz auf dieser root-Partition, die ich auf 16.0 upgraden wollte, geschaut hatte.
Dazu kam, dass ich Nvidia und Cuda und Optix Pakete nachinstalliert hatte, die 13 GB mehr in Ansprcu nahmen.
So kam der Upgradeprozess bei “5 MB frei …” zum Stehen!
Oje – und nun?
Wenn in der root-Partition kein Platz mehr ist, geht eigentlich nichts mehr! Das System ist handlungsunfähig und ich bein Linux-User aber kein Crack oder Programmierer oder jemand, der sich auf der Konsole, der Shell oder so bestens auskennt. Ich musste und habe mir immer alles autodidaktisch gesucht und gefunden und angewendet.
Ich begann also die /tmp zu löschen, was etwas Platz brachte aber nicht reichte!
Dann habe ich mich entschlossen, meine User-Dot-System-Ordner auf eine andere Partition zu verschieben um sie später zurück zu verlinken. Dann hatte ich platz genug, konnte aber den Upgradeprozess nicht weiter machen, weil ich nicht wusste, wie es geht und habe das System so wie es war neu gestartet.
Es startete auch, Yast war noch da und anderes sah neu aus und manches nicht. Mit einigen Zwischenschritten und dem rückverlinken des Dots kam ich dann hin, was nur beim ‘.cache’ nicht funzte, weil der im laufenden Betrieb sofort neu angelegt wird, wenn er fehlt … dort habe ich dann in den Ordner hinein meine Verlinkungen kopiert, um künftig mehr Platz auf root zu haben.
openSuse 16.0 – soweit so chic – bis …
Es schien dann alles soweit zu laufen, mit wenigen Dinge, die mich nervten, um produktiv zu sein. Nicht alles konnte ich eindeutig zuordnen, ob es an dem abgerochen Systemupgrade lag oder andere Ursachen hatte. Ich habe einfach alle weiter Updates gemacht und Nvidia dann bewusst auf das neuste upgedatet.
Vielleicht nicht 100%-tig Treiberoptimierte Blender-Render- Einstellungen brachten meine GrKa immer wieder zum Absturz, wenn ich mich dazu verleiten ließ, Änderung im ‘Rendert View’ zu tätigen.
Was einen Workstation-Neustart zur Folge hatte und einmal und ab dann nur noch landete ich immer in der Konsole.
Dort als root mit ‘startx’ für die Grafik wieder hoch und sah zum ersten Mal wie 16.0 aus – nur war ich dann als Root drin, abmelden führte zurück in die Shell. Neustart auch, so dass ich dann mich in der Shell als normaler User angemeldet habe und ein ‘startx’ führte dann in die Grafik als User. Kurzcheck, dass alles anderes aussah, aber alles noch da war und auch funktionierte kitzelte eine neue Sucher heraus, weil ich wieder grundsätzlich in den Grafikmodua Booten können wollte.
Lösung zum leidhaften Booten in die Shell gefunden
Ein Befehl und ein Neustart brachten mir die Lösung, dass alles wieder mit KDE wie zuvor lief:
https://www.linux-club.de/forum/t/nach-neuinstallation-von-leap-16-0-kein-kde-mehr-zu-sehen.125038
zypper in -f -t pattern kde kde_plasma selinux
Was der Tipp von “Sauerland” im Linux-Club war.
Ich bin restlos begeistert – denn früher hätte ich mich dann irgendwie für eine komplette Neuinstallation des Systems entschieden – ja auch unter Linux, weil es Welten sind zwischen Usern und Cracks, wa?!
Nun bin ich wieder mit 3 Monitoren, Nvidia, Cuda, Optix und KDE inklusive Yast auf openSuse 16.0 und kann wieder produktiv werden, wie ich hoffe, für längere Zeit!
THX a Lot!
Jochen